Bürgerinitiative Industriegebiet Nordlippestraße  e.V.          
 
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Presse

 BIN FEIERT 5.800 UNTERSCHRIFTEN CONTRA INDUSTRIEGEBIET 

Werne. Rund 5.800 Unterschriften, gesammelt von der Bürgerinitiative gegen das Industriegebiet Nordlippestraße (BIN), wurden heute Mittag (30. Juli) vor dem Stadthaus Werne an den Dezernenten für Stadtplanung, Ralf Bülte, übergeben.  zum Artikel 


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07.04.2021

Bürgerinitiative Nordlippestraße BIN hält erste Onlinesitzung

Eine konstruktive Zeit liegt hinter der am 27.03.2021 neu gegründeten Bürgerinitiative Nordlippestraße, kurz BIN, die sich für den Erhalt des grünen Tores zum Münsterland und gegen eine Landschaftsumnutzung zum Industriegebiet dort einsetzt. Daran, dass es sich bei den Planungen um ein Industrie- und nicht um ein Gewerbegebiet handelt, besteht nach Sichtung der vom Planungsausschuss der Stadt Werne verfassten Niederschrift sowie dem sachlichen Teilplan für Regionale Standorte des Regionalverbands Ruhr kein Zweifel.

Aber wo ist da der Unterschied? Industrie oder Gewerbe ist ein Riesenunterschied!

In der Baunutzungsverordnung steht, dass Gewerbegebiete vorwiegend der Unterbringung von nicht erheblich belästigenden Gewerbe-betrieben dienen. Industriegebiete dienen ausschließlich der Unterbringung von Gewerbebetrieben, und zwar vorwiegend solcher Betriebe, die in anderen Baugebieten unzulässig sind. (Quelle: Justizministerium)

„Vom Gewerbegebiet im eigentlichen Sinne unterscheidet sich ein Industriegebiet durch die Ansiedlung von Betrieben, die ein ortsunübliches Maß an Umweltbelastung (wie Lärm, Staub, Geruch) produzieren, und darum von Wohngebieten ferngehalten werden sollen. Es ist von Wohn- und Mischgebieten (gemischte Nutzung) ausreichend abgetrennt, für Schwerverkehr und andere Infrastruktur erschlossen (z. B. Gleisanschluss, Autobahn), Energie, Entsorgung und mit speziellen Umweltauflagen belegt. Industriegebiete können – örtlich bedingt – noch weiteren Einschränkungen oder Erlaubnissen unterliegen…“ (Quelle: Wikipedia Deutschland 3.4.2013)

In einem Industriegebiet kann sich zudem Gewerbe ansiedeln, jedoch kann sich in einem Gewerbegebiet keine Industrie ansiedeln.

Bei einer Mindestfläche von 5 ha (50.000 m², das entspricht der Fläche von 7 Fußballfeldern) pro Einheit, wie es der Teilplan des RVR vorsieht, ist also davon auszugehen, dass sich statt Handwerkern, Bürogebäuden und kleineren Fabriken Industriebetriebe wie etwa Logistikzentren, größere Produktionsstätten oder eben sonstige Schwerindustrie ansiedeln werden. Nach der Aussage von Bürgermeister Lothar Christ während der Sitzung des Planungsausschusses für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung am 09.03.2021 ist dies zudem ausdrücklich seitens der Stadt gewünscht, damit der Betrieb von 24 Stunden an 7 Wochentagen (24/7) gewährleistet werden kann.



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Hier findet ihr die BIN-Pressechronologie bis zum 30.05.2021 

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Informationen • Wissenswertes • Fakten  downloads 

Eine aktuelle Standortbestimmung
Informationen von Bürgerinnen und Bürgern für Werne
AKT. STANDORTBEST. 06-2021.pdf (1.14MB)
Eine aktuelle Standortbestimmung
Informationen von Bürgerinnen und Bürgern für Werne
AKT. STANDORTBEST. 06-2021.pdf (1.14MB)
Amtsblatt d. Stadt Werne
Ausgabetag 29.03.2021
2021-03-29 Amtsblatt Stadt Werne.pdf (2.11MB)
Amtsblatt d. Stadt Werne
Ausgabetag 29.03.2021
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